USA Planung Mietwagenrundreise

  • USA Tipps - Planung Mietwagenrundreise
    Ihr wollt eine Rundreise mit dem Mietwagen machen, dann bekommt Ihr hier ein paar Tipps zur Planung.
  • 1. Wo soll es hingehen?

    Für die weitere Planung einer Reise ist es natürlich sinnvoll zu überlegen, wo will man eigentlich hin und was will man sehen. Wenn wir uns dann für eine Region entschieden haben überlegen wir zu welchem Zeitraum macht das Sinn.
  • 2. Wann soll die Reise starten und wieviel Zeit hat man?

    Einmal im Juni in den Südstaaten, bei der Hitze, das hat uns gereicht - Sauna bekommen wir hier billiger - damals ging es aber leider nicht anders. Wir achten immer darauf, ausserhalb unserer Ferienzeiten zu fliegen und vielleicht ein paar Feiertage mit in den Zeitraum zu bekommen, das spart Urlaubstage. Dies muss natürlich mit den Arbeitskollegen abgestimmt sein - das klappt aber bei uns immer recht reibungslos.
  • 3. Flüge buchen

    Wenn dann Region und Zeitraum fest stehen suchen wir raus welche Airports in Frage kommen. Und nun beginnt der große Auftritt von Melanie... *grins*. Sie kann stundenlang durch Internet surfen und Flugpreise und Routen vergleichen - mit einer Engelsgeduld, welche ich nicht hätte. Unsere Prioritäten bei den Flügen liegen aber nicht ausschließlich auf dem Preis. Wir haben bei den Airlines so unsere Rangfolge: Lufthansa - British Airways - US Airways - American Airlines... Gerne nehmen wir Verbindungen welche NonStop oder mit einem Zwischenstop ab Düsseldorf angeboten werden. Nunja, NonStop ab Düsseldorf - da ist das Angebot halt sehr begrenzt - mit einem Zwischenstop in London oder Chicago/Newark kommt man aber meistens gut ans Ziel. Auch Gabelflüge kommen in Frage... d.h. ihr kommt am Airport A an und fliegt ab Airport B wieder zurück. Achtet dabei aber auf ggf. anfallende Einwegmieten beim Leihwagen. Die Auswahl der Airlines beruht einfach auf unseren Erfahrungen. Diese sind mit den genannten eher positiv und da sind wir dann altmodisch und probieren ungerne was Neues aus. Bei den Flugpreisen muss man sagen, diese variieren ja teilweise von Tag zu Tag. Daher ist der Aufwand von Melanie meistens sehr lohnenswert. Nur wenn man dann mal ein Angebot findet, was einem zusagt - entscheiden und buchen. Wir haben da einmal so lange überlegt - sollen wir oder warten wir noch - und dann war bei der Buchung das Kontingent zu dem Preis plötzlich weg. Wir buchen die Flüge übrigens direkt bei den Airlines oder über Reiseveranstalter. Nachteil bei den Airlines ist es, dass man den Flugpreis sofort bezahlen muss und bei den günstigen Preisen keine Stornierungs- oder Umbuchungsmöglichkeiten gegeben sind - oder nur zu horrenden Gebühren. Bei den verschiedenen Veranstaltern hat man den Vorteil, dass man meist nur eine Anzahlung leisten muss. Umbuchen geht meist auch nicht, eine Stornierung des Fluges ist aber meistens machbar. Eine Rücktrittskostenversicherung sollte da übrigens vorhanden sein. Bei uns ist die automatisch über unsere Kreditkarte gegeben, wenn wir die Reise damit bezahlen. Eine Sitzplatzreservierung machen wir dann meistens auch direkt bei der Buchung. Hier sei erwähnt, dass diese bei Lufthansa kostenlos ist, bei British Airways nehmen die da noch mal richtig Geld für. Dies sollte man bei den Preisen berücksichtigen, es sei denn es ist einem egal wo man in dem Flieger sitzt. Uns ist es das nicht - am liebsten haben wir einen Zweierplatz und ich darf ans Fenster. Hierzu nutzen wir gerne den Service von Seatguru um uns die schönsten Plätze zu suchen. Übrigens, beachtet bei der Planung die Umsteigezeiten an den Airports. Gerade wenn Ihr in den USA umsteigt muss daran gedacht werden, dass eine Menge Zeit für die Einwanderung drauf gehen kann. Und wenn man dann in Chicago mal von einem Terminal zum nächsten muss können zwei Stunden dort sehr, sehr eng werden.
  • 4. Die Routenplanung

    Wenn dann die Flüge gebucht sind, haben wir ja den Start- Endpunkt der Reise definiert und die Planung der Route kann los gehen. Ich muss da gelegentlich mal ein Foto von machen - 2-3 Reiseführer auf dem Tisch, zwei Laptops mit Google Maps und Earth... das sieht schon lustig aus. Es ist auch lustig und macht eine Menge Spaß. Hier kommen dann aber auch die Erfahrungen der letzten Jahr zum tragen. Eine Route, wie 2010 in den Südstaaten, mit fast 5000 Kilometern in zwei Wochen - das müssen wir nicht mehr haben. Natürlich haben wir damals sehr viel gesehen, aber auch jeden zweiten Tag komplett auf dem Highway gesessen. Wir schauen, das wir möglicht immer zwei Nächte an einem Ort verbringen, auch mal drei oder mehr Nächte wenn es mehr zu sehen gibt. Bei den Fahrtstrecken schauen wir, das wir auch unterwegs noch was besichtigen können und die Etappen nicht zu lang sind. Nur, manchmal geht es nicht anders - die Wege in den USA sind meist ein wenig länger.
  • 5. Mietwagen

    Hier entscheidet, in der Regel, einfach der Preis bei der Entscheidung welcher Anbieter es nun sein darf. Zur Auswahl stehen meist die üblichen Verdächtigen - Hertz, Alamo, National, usw. - mit ihren Angeboten. Achtet auf ausreichend Versicherung, unbegrenzte Kilometer und bei den meisten Paketen ist dann auch die erste Tankfüllung inklusive. Bei Gabelflügen achtet hier bitte auf den Preis für die evtl. anfallende Einwegmiete. Meist fällt diese nicht an, wenn man innerhalb Floridas "gabelt" oder zwischen Kalifornien und Nevada. Vor Ort gibt es dann zwei Möglichkeiten. Entweder bekommt man einen Wagen zugewiesen oder man kann sich aus einer "Choice-Line" selber einen Wagen in der gebuchten Klasse aussuchen. In beiden Fällen kontrolliert den Wagen auf Schäden und werft vor allem einen Blick auf die Reifen. Es ist teilweise unglaublich, mit was für Slicks einem da Leihwagen hingestellt werden. Noch ein Tipp: Je näher der Reisetermin rückt, desto teurer werden in der Regel die Mietwagen. Bucht das gewünschte Vehikel also so früh wie möglich.
  • 6. Hotels buchen?

    Wir nehmen uns ja immer wieder vor, keine Hotels vorzubuchen... es klappt eigentlich nie. OK, die erste Nacht bei der Ankunft muss vorgebucht werden. Wir haben keine Lust nach X Stunden im Flugzeug anzukommen und dann durch eine Stadt zu fahren und ein Hotel zu suchen. Alle anderen Hotels könnte man auch wunderbar vor Ort suchen und fest machen. An jeder Ecke findet man in den USA Couponheft für Hotels. Diese geben einem einen Überblick über Hotels in verschiedenen Orten zusammen mit den Preisen welche dort zu definierten Zeiträumen gelten. Eine andere Möglichkeit bietet Priceline, dort kann man auf ein Hotelzimmer einen Preis bieten und wenn man nicht ganz unverschämte Vorstellungen hat, dann klappt das auch und man bekommt teilweise Zimmer in sehr guten Hotels recht günstig. Meistens buchen wir dann aber doch alle Übernachtungen im Vorraus... macht ja auch im Vorfeld Spaß zu schauen und zu vergleichen. Wir achten nur darauf, das die Zimmer bis zum Tag der Anreise kostenlos stornierbar sind um auf unserer Reise flexiebel zu bleiben. Bei den Hotels selber sind wir recht anspruchslos. Sauber müssen sie sein, das ist ist unsere Minimalvoraussetzung. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, das man bei den bekannten Motel-/Hotelketten immer gut aufgehoben ist. Die Zimmer sind kein Luxus sondern schlicht und einfach - zum Übernachten halt. Hier mal unsere üblichen Verdächtigen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
    • DaysInn
    • Best Western
    • Quality Inn
    • La Quinta Inn
    • Ramada
    • Comfort Inn
    • usw...
  • 7. Eintrittskarten - vorher kaufen?

    Teilweise lohnt es sich, Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten oder Freizeitparks bereits von zu Hause aus per Internet zu kaufen. Zum einem bieten einige Anbieter Rabatte für Onlinetickets an, zum anderen spart man sich das Schlange stehen an den Kassen. Gerade wenn man Sportveranstaltungen in den USA besuchen möchte, macht der vorherige Kauf der Karten Sinn, denn die Gefahr vor einer ausverkauften Halle zu stehen ist sonst sehr groß.

Stand: 14. September 2013

Thomas Jansen

Reisender, Blogger, Facebooker, Twitterer, Slotter, Spotter, Internetterer... alles in einer Person.

More Posts - Website - Twitter - Facebook - Google Plus

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: